|
Oktober
1929:
Bohumil Turek und sein Freund Antonin Nahodil absolviert die Sternfahrt
Prag-Paris-Prag und die Strecke
Prag-Hamburg-Prag in 24 Stunden. Sieger nach insgesamt 4.913 km in
8 Tagen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 38 km/h.

Das
Siegerfahrzeug Aero 500 von Turek/Nahodil war das Highlight des
Aero-Messestandes auf dem
Prager Automobilsalons von 1929.
1930-1:
Klassensieg bei der ADAC-Fahrt Berlin – Prag – Manzanares/Spanien -
retour
4000 km mit dem 1-Zylinder/10 PS Aero 500 in nur 82 Std. (= 48,8 km/h
Schnitt)
1930-2:
Sternfahrt anlässlich des Autosalons Prag 1930
Prag –
Brest – Prag – Gibraltar – Rabat – Casablanca – Agadir – Prag
1931-1:
ADAC-Fahrt Berlin – Manzanares –
Berlin mit dem A 500 (besetzt mit 3 Personen – Turek + Gattin +
Nahodil).
Im Februar gewinnt Turek die Punktewertung: Dies bedeutete gleichzeitig
den Gesamtsieg vor dem Zweitplatzierten Hans Stuck auf Mercedes.
1931-2:
AvD-10.000 km Fahrt mit Aero 662
Im Juni erreicht das Team Turek/Marsalek (Sport-Redakteur der CTK) mit dem
neuen Aero 662 und im Wettkampf mit den BMW-Dixi die Goldmedaille bei der
„AvD-10.000 km Fahrt“. Die 10.000 km fuhr man in nur 18 Tagen (21.Mai
bis 7.Juni 1931). Die Strecke führte von Berlin über Genf – San
Sebastian– Madrid - Lissabon – Barcelona - München – Katschberg –
Triest – Dubrovnik – Zagreb – Budapest – Wien – zurück nach
Berlin. Auch die Kollegen von Walter waren bei dieser Veranstaltung
erfolgreich und holten den Teampreis.
1932:
30.000km-Dauertestfahrt mit Aero 500  

Der Aero-Testfahrer Turek
unternimmt 1932 eine 30.000 km lange Dauertestfahrt
durch 60-maliges Befahren der
Strecke Prag – Königgrätz – Brünn und zurück in 30 Tagen.
Januar
1934: Rallye Monte Carlo
mit Aero 1000
Trotz
Schlamm und Schnee auf den Balkanstraßen schaffte das Aero Team die Fahrt
von Athen aus in einer sehr guten Zeit nach Monte Carlo und belegte den
dritten Platz in der Klasse bis 1.500 ccm nach so bekannten Marken wie
Triumph und Riley, zugleich den 9. Gesamtrang.

Das
linke Foto zeigt Bohumil
Turek bei der Siegerehrung
Das rechte Foto von Bohumil
Turek und seinem Beifahrer Antonin Nahodil wurde im Frühjahr 1934
aufgenommen, nach der erfolgreichen Teilnahme
an der "13`ten Rallye Monte Carlo" mit dem Aero 20 Roadster. Von links: Herr
Nahodil, Vera Proskova, Bohumil Turek, und 2 weitere Herren.
(Foto aus dem Familienarchiv von Jan Irving)
1935:
Langstreckenfahrt mit A 30 nach Russland - Turek's letztes Rennen

Vom 17. Mai 1935 bis 14. Juni 1935 startete
Turek mit einem serienmäßigen A 30 zur Fahrt
Prag-Warschau-Bobrjusk-Moskau-Orel-Charkov- Rostov/Don-Ordzonikidze-Tiflis-retour
– in Summe rund 10.000 km in weniger als einem Monat. Die Strecke nach
Moskau legte er dabei in
36 Stunden und 13 Minuten zurück!
Am 15. Juni 1935 – also
einen Tag nach der Rückkehr von der Russlandreise – verunglückte
Bohumil Turek bei den 1000 Meilen der Tschechoslowakei so schwer, sodass
er seine Rennfahrerkarriere beenden musste. Er blieb aber Aero in führender
Position und treibende Kraft bis in die Nachkriegszeit erhalten. Er
verstarb 1971, im Alter von 70 Jahren an einem Herzinfarkt.
|