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Grundsätzlich
waren in den Anfangsjahren der Autoproduktion bei Aero alle
Farbtöne möglich. Zeitzeugen haben berichtet, dass jeder
Farbwunsch des Kunden erfüllt wurde. War der Farbton nicht vorrätig,
so wurde ein Lehrling zur Farbenhandlung geschickt, um diesen zu
besorgen.
Es
war nicht wie bei Henry Ford, dass alle Farben geliefert werden
konnten, nur schwarz musste es sein. Henry Ford hatte die Fließbandproduktion
in seiner Firma eingeführt und das Fließband bestimmte die
Produktionszeit und somit auch die Trocknungszeit der Farbe.
Damals stand H. Ford nur ein schwarzer Klavierlack aus Japan zur
Verfügung, der entsprechend schnell trocknete.
In
dem Buch „AUTOMOBIL AERO“ schreibt der Verfasser Viktor
Vadura, dass die Farben der Marke DUKO verwendet wurden und die
Fahrzeuge in allen Farbtönen laut Farbmuster oder sogar in
etwas helleren Tönen (durch Beimischung von weißer Farbe) erhältlich
waren.
Laut
Aussage damaliger Mitarbeiter war der von Ing. Novotný
entwickelte Einzylinder Aero schwarz.
In
den allgemeinen Vertriebsinstruktionen für das Jahr 1933
wurden folgende Standardfarben angegeben:
Nr. 108
schwarzblau
Nr.
1140 Weichselrot
Nr.
030 rot
Nr.
102 licht grün
Nr.
5118 grau
Nr.
161 beige
Nr.
1318 Kornblumenblau
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